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... et boivent dans l'eau la lune

Poèmes Chinois und französische Liebesgedichte des 8., 16., 20. und 21. Jahrhunderts

 

Juni 2017 | Katholische Kirche Muttenz

Ein Programm aus Liebe - aus selten oder nie aufgeführten Werken von französischsprachigen Komponisten. Die von Francois Cheng übersetzten "Poèmes Chinois", vertont von Philippe Hersant, als Hauptwerk des Projekts, musikalisch umrahmt von französischen Liebesgedichten des 8., 16., 20. und 21. Jahrhunderts.

Grégoire May | Leitung

Stefan Kägi | Klavier

 

 

 

 

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L'INVIERN

Weihnachtsprogramm 2016 - Lieder aus dem Bündnerland und aus der Romandie

 

Dezember 2016 | Leonhardskirche Basel | Stadtkirche Liestal

 

Weltlich, konkret und echt. So klingt die Weihnachtsgeschichte aus der Sicht eines Kindes, eines Berges, eines Schmiedes und der personifizierten Nacht. Auf seiner Reise durch die West- und die Südostschweiz erzählt der contrapunkt chor verschiedene Episoden der Weihnachtsgeschichte: Lieder auf Rumantsch leuchten in fremden Farben und alte welschschweizer Weisen mischen sich mit vertrauten Klängen aus dem Bündnerland.

 

Grégoire May | Leitung

Anny Weiler | Erzählerin

 

 

 

 

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DER BASLER TRICHTER

Uraufführung | Auftragswerk des Theater Basel von Georg Nussbaumer für 3 SolistInnen und Laienchöre

 

September 2016 | Musikalische Performance im Stadtraum von Basel | Festival KLANGBASEL

 

Im Rahmen des Musikfestivals «KlangBasel» entwickelt der insbesondere für seine überraschenden Arbeiten im öffentlichen Raum bekannte österreichische Komponist Georg Nussbaumer eine Komposition für Laienchöre, in deren Zentrum die Brunnen von Basel stehen.
«Der Basler Trichter» begibt sich als eine Art musikalischer Strom auf die Spur des Wassers. «Die Chöre lassen einen Ton durch Basel fliessen. Wie das Wasser verzweigt sich der Ton, sinkt ab, steigt auf, vereinigt sich. Kommt ein Chor an einen Brunnen, lässt er aus diesem Klang ein Stück aus seinem Repertoire auftauchen. Setzt sich der Chor wieder in Bewegung, versinken diese Zitate wieder in dem Klangstrom.» (Georg Nussbaumer)

 

 

 

 

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IM ALL 2.0

Wiederaufnahme: Zwei Kurzkonzerte im Dunkeln

 

September 2016 | Jazzcampus Basel im Rahmen des Festivals KLANGBASEL

 

In zwei halbstündigen Konzerten unter der Erde wiederholt der contrapunkt chor seine Reise um den Globus. Die futuristische Datenscheibe des Voyager Golden Records inspirierte uns im Juni zu zwei ausverkauften Raumkonzerten in der absoluten Dunkelheit des Oekolampad (siehe unten) - im Untergeschoss des Jazzcampus erklingen nun Ausschnitte aus einem Programm, das alle Kontinente der Erde umkreist und zum Mitsingen einlädt.

 

IM ALL

ein Konzert im Dunkeln

 

Juni 2016| Oekolampad, Basel

 

Seit 39 Jahren fliegt die Raumsonde Voyager 1 durch unser Sonnensystem. An Bord hat sie eine mit Bildern, Musik und Geräuschen bespielte Goldene Schallplatte – die möglicherweise innerhalb der nächsten Milliarde Jahre verwundert von unbekannten Wesen abgehört werden könnte. Wenn nichts dazwischen kommt.

Zu hören sind Willkommensgrüsse in 56 Sprachen, Walgesänge, Herzklopfen, Lachen, ein Kuss. Ebenso ein «Mixtape für Ausserirdische» mit Stücken von den Beatles bis zu Beethoven. Und eine Geräuschcollage, die die Evolution mit Blubbersound und Meeresrauschen dokumentiert. Dies alles wird den Wesen einiges Stirnrunzeln abverlangen, auch werden sie wahrscheinlich weder Suaheli noch Farsi verstehen. Vielleicht haben sie gar keine Finger, um die Platte in Betrieb zu nehmen, oder keine Ohren, um sie zu hören. Die Faszination für ein solches Projekt bleibt deswegen wohl eher uns Erdenmenschen vorbehalten.

Dem contrapunkt chor gibt das verrückte Projekt die Möglichkeit, musikalisch einmal um den Globus zu sausen – unter anderem ganz im Dunkeln.

 

Sounddesign| Amadis Brugnoni

Raumkonzept| Mathias Schillmöller

Leitung| Abélia Nordmann

 

Programmblatt IM ALL

 

 

 

 

 

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DIE EREIGNISSE

Schauspiel von David Greig

 

Februar 2016 | Foyer Gymnasium Muttenz | Aula Schulhaus Donnerbaum Muttenz

 

Kann man einen Terroristen, einen mehrfachen Mörderverstehen? Claire Fletcher, liberale Seelsorgerin in einer Kleinstadt, lässt diese Frage keine Ruhe, nachdem eine Probe ihres Gemeindechors zum Schauplatz einer Tragödie geworden ist: Ein junger Mann hat in einem Amoklaufmehrere der Chormitgliedergetötet. Seitdem ist nichts mehr wie es war und eine Rückkehr zur Normalität scheint ein für alle Malunmöglich. Das Bedürfnis, die vergangenen Ereignisse nachzuvollziehen wird für Claire zur Obsession, in der die Gegensätze zwischen Gut und Böse verwischen. Kann sie ihre Wut und Rachegelüste aufgeben und verzeihen? Offenheit und Verständnis, die Grundfesten ihrer durchausumstrittenen Gemeindearbeit, werden im Spiegel des gewalttätigen Andersdenkenden radikal erschüttert.

Anders Breiviks rechtsextremistische Anschläge in Norwegen 2011 waren für den schottischen Dramatiker David Greig trauriger Anlass für sein Stück über den Umgang mit derartig unbegreiflichen Taten. Das Besondere dieser Inszenierung ist es, den Figuren in jeder Vorstellungeinen lokalen Laienchor gegenüber zu stellen und die Aufarbeitung in einer jeweils neuen, ganz konkreten Gemeinschaft zu verorten. So trifft das Theater jedes Mal auf einen anderen Teil gesellschaftlicher Realität und Schauspieler, Chor und Publikum stellen sich gemeinsam und im Augenblick der Aufführung den Fragen, die Greig aufwirft. Nach Stationen in Edinburgh, London, Drammen (Norwegen) und Wien ist das Stück, das der Guardian 2013 zum Theaterereignis des Jahres kürte, nun in Basel zu sehen und hat an seiner Brisanz nichts eingebüsst. Neben Vorstellungen im Theater wird die Inszenierung als mobile Produktion bei Chören im Baselbiet zu Gast sein.

 

 

 

 

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ALILO

georgische Weihnachten

 

Dezember 2015 | Katharinenkirche Laufen | Stadtkirche Liestal

 

ALILO ist die Eintrittskarte in eine neue Welt. Mit diesem Gesang zogen früher die Männer in Georgien vor dem Weihnachtsabend durch die Strassen. Der contrapunkt öffnet ein kleines Fenster in die jahrtausendealte polyphone Musiktradition und überrascht mit der Stärke und Schärfe der Dreistimmigkeit und der Inbrunst der Männer- und Frauenchöre. Er verliert sich in einem Land voller Dialekte, Traditionen und Rituale, die sich in der Reibung zwischen Asien und Europa behauptet und erhalten haben. Das aktuelle Konzertprogramm vermischt die verschiedenen Vertonungen des ALILO mit Tanzliedern, jodelähnlichen Arbeiterstücken und satireartigen Volksliedern aus den Regionen Kacheti, Samegrelo, Guria, Ratscha, Svaneti und Lasen. Mit ALILO zeigt der contrapunkt den Reichtum heidnisch-christlich-orthodoxer Gesänge auf und setzt sie in Kontrast mit vorchristlichen Wetterritualen aus den Weiten des Kaukasus.

 

contrapunkt chor

Michelangelo Rinaldi | Perkussion, Oboen

Lucie Cornemillot | Kontrabass

Abélia Nordmann | Leitung

 

 

 

 

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stadt.land.tram

September 2015

 

Zwei Mal werden die Sängerinnen und Sänger des contrapunkt chor um 5 Uhr morgens unter freiem Himmel auf der Bühne stehen. Über dieser Bühne aus Rebbergen, Steinviadukten und Herbstbäumen geht die Sonne auf; leise, wispernd, Tram fahrend und singend, und mit dem Publikum zusammen spazierend. Leider ist das Ziel dieses Spaziergangs geheim – im Rahmen des Festivals ZeitRäume ist der contrapunkt Teil einer Uraufführung des Komponisten Daniel Ott (* 1960, Appenzell) über die Grenze zwischen Basel-Stadt und Basel-Land.

 

www.zeitraeumebasel.com

 

 

 

 

NEU Flyer Requiem A5 RZ ausschnitt

Antonio Lotti (1666-1740) 
Requiem für Soli, Chor und Orchester

Juni 2015 | Peterskirche Basel

 

Antonio Lottis Totenmesse ist mit ihrer ausdrucksstarken Harmonik und ihren verschlungenenLinien ein sinnliches Beispiel für eine hochentwickelte geistliche Musik ausdem Venedig des späten 17. Jahrhunderts. Die Handschrift des italienischen Komponisten– ihreunendliche Ruhe und Tiefe, die leuchtenden homophonen Passagen und derKontrast ihrer beweglichen Fugen – ist weitgehend unbekannt geblieben. Der contrapunktchor bleibt seinem Ruf treu, unkonventionelle Projekte auf die Bühne zu bringen,und rückt das imposante Werk in all seinen historischen Facetten in neues Licht.

 

LOTTI | Crucifixus | Chor und Continuo
MOZART | Grabmusik | Soli und Orchester
LOTTI | Requiem | Soli, Chor und Orchester

 

CONTRAPUNKT CHOR & NOVANTIK PROJECT BASEL

junges Vokal- und Instrumentalensemble mit Begeisterung für Alte und Neue Musik | www.novantik.com

Maria Weber | SOPRAN

Perrine Devillers SOPRAN

Roman Melish | ALTUS
Matthias Deger | TENOR

Aram Ohanian | BARITON

Guglielmo Buonsanti | BASS


Abélia Nordmann & Valerio Zanolli | LEITUNG